Empathie

 

Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle, Gedanken und Perspektiven einer anderen Person zu verstehen und nachzuempfinden, oft verbunden mit dem Wunsch, auf diese emotionalen Zustände zu reagieren.

Wir unterscheiden zwischen zwei Formen der Empathie:

  • Kognitive Empathie: Hier versteht eine Person die Gedanken und Gefühle des anderen Menschen, ohne mit ihm mitzufühlen.
  • Emotionale Empathie: Hierbei fühlt eine Person effektiv mit der anderen Person mit und empfindet ähnliche Gefühle.

Empathie wird als positiv gewertet. Sie bildet die Grundlage für zwischenmenschliche Beziehungen, Mitgefühl und soziale Bindung.

  1. Fördert Mitgefühl und Verständnis: Empathie ermöglicht es uns, die Gefühle und Perspektiven anderer Menschen nachzuvollziehen, was zu einem tieferen Verständnis führt. Dies fördert Mitgefühl und hilft, Konflikte zu lösen.
  2. Stärkt soziale Bindungen: Empathische Menschen neigen dazu, stärkere und stabilere Beziehungen zu entwickeln. Diese Bindungen sind oft von Vertrauen und Unterstützung geprägt.
  3. Verbessert die Kommunikation: Empathie erleichtert offene und ehrliche Gespräche, da die Menschen sich sicherer fühlen, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken, wenn sie wissen, dass ihre Gesprächspartner sie verstehen.
  4. Unterstützt das emotionale Wohlbefinden: Indem wir Empathie zeigen, können wir das emotionale Wohlbefinden anderer fördern. Dies kann auch unser eigenes Wohlbefinden steigern, da wir durch das Helfen und Unterstützen anderer positive Emotionen erleben.
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Auf dem Weg zum Ziel

Warum stehen wir im Leben manchmal an einem Punkt, der sich nicht richtig anfühlt?
Warum bleiben manche Menschen stecken, während andere scheinbar mühelos den Weg finden, der zu ihnen passt?

Wenn du mit deinem Leben zufrieden bist — wunderbar.
Dann brauchst du nicht weiterzulesen.

Aber wenn du das Gefühl hast, dass mehr möglich wäre, dass du irgendwo falsch abgebogen bist oder nie richtig losgelaufen bist, dann könnten dir die folgenden Gedanken helfen.

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Positives „positives Denken“

Nein, das ist kein Schreibfehler im Titel. Ich meine das ernst. Kann positives Denken auch negativ sein? Meiner Meinung nach schon, aber mach dir nach der Lektüre deine eigenen Gedanken dazu.

Nach dem Aufstehen heute Morgen hatte ich wie üblich einen langen Spaziergang mit meiner Hündin vor mir. Ein erster Blick nach draussen verhiess nichts Gutes. Es goss wie aus Kübeln und die Aussicht auf durchnässte Wiesen und schlammige Böden steigerte meine Laune nicht wirklich. Also Ohren anlegen und durch. Regenhosen und Regenjacke anziehen und den Regenhut aufgesetzt. Los gings nach draussen. Eher missmutig und trübe Gedanken schiebend liefen wir los. Und ehe ich‘s mich versah, befand ich mit meinem Gedanken mitten im Thema.

Wie kann ich mir die aktuelle Situation in ein schöneres, positiveres Bild rücken. Frei nach dem Motto, wir arbeiten mit dem, was wir haben, fasste ich mal zusammen. Ich habe Nässe und ich habe Schlamm und Schmutz. Finde ich etwas Positives, Bei meinen Reisen in die USA fielen mir immer wieder die gelben Schilder mit der Aufschrift „Slippery when wet“ auf und ich fand sie amüsant, weil auf diesen Gedanken wäre ich selbst selbstverständlich nie gekommen! Dieser Gedanke zauberte mir ein Lächeln auf mein Gesicht. Mit dem Lächeln im Gesicht war die Situation auf einmal sehr viel erträglicher.

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Kritik und Provokation

Kritik und/oder Provokation

Wie oft gerät man in die Situation, dass man sich in einer Diskussion oder allgemeiner Situation (Fahrt mit der Bahn, Einkaufszentrum und ähnlichem) in einem unschönen Wortwechsel mit einer Person wiederfindet. Im Berufsleben und in einer Partnerschaft kann das das Konzentrationsvermögen sacken lassen und der Tag ist gelaufen und das will keiner.

Solche Situationen sind immer unangenehm und belasten eine Person, je nach Persönlichkeit, unter Umständen über längere Zeit.

Es lohnt sich, sich vorhergehend auf solche Situationen, respektive die Reaktion darauf vorzubereiten. Ich versuche meinerseits, Impulshandlungen zu vermeiden. Impulshandlungen sind unkontrolliert und der Ausgang der Situation ist ungewiss. Ich habe mich darauf trainiert, mich in einen Zustand zu versetzen, die Konzentration für einen Moment von meiner Person weg zu nehmen und die Situation von aussen zu betrachten, also quasi die Stopptaste zu drücken. Nun gilt es in kurzer Zeit verschiedenste Entscheidungen zu treffen:

Ist die Kritik berechtigt und ich mache tatsächlich etwas nicht richtig? Ich kann mich nun entschuldigen, die Situation selbstbestimmt und selbstverantwortlich beheben und die Punkte, die ich als wichtig und korrekterweise beanstandet befunden habe korrigieren.
Die zweite Option ist, die Kritik zu ignorieren und mich auf eine Konfrontation einstellen, was mein Leben aber definitiv etwas unangenehmer werden lässt, also keine gute Idee!

Die Kritik kann nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden, da eine Kritik nicht automatisch als unumstössliche Wahrheit zu werten ist. Die Kritik spiegelt die Wirklichkeit meines Kritikers wieder, nicht die meine. Ich zerlege die Kritik nach folgenden vier Fragen (die 4 Botschaften des Kommunikationsquadrates):

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Viele Menschen, auch ich, neigen dazu, zu viel nachzudenken und zu planen. Bei mir ist es das Resultat meiner beruflichen Laufbahn. Jedes Projekt bedingt eine vorausgehende Planung. Da ist so weit nichts falsch daran. Die Frage die ich mir irgendwann stellen musste, muss man aus jedem Vorhaben ein Projekt machen. Ich musste durch diverse Erlebnisse feststellen, das muss und soll man nicht! Es ist schon klar, dass es einfacher ist, etwas auf die To do Liste zu schreiben, als es gleich zu erledigen. Man kennt diesen Effekt auch unter dem Begriff „Aufschieberitis“.

Zu diesem Beitrag wurde ich durch dutzende Telefonate mit einem meiner besten Freunde inspiriert. Seit Monaten ist einer der Standardsätze bei jedem Telefonat die Bemerkung, dass er unbedingt sein Büro aufräumen müsste, das mittlerweile zu einem Lager verkommen ist. Jedes Mal ist es ein anderer Ansatzpunkt, mit welchem er anfangen möchte.

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Soziales Umfeld

Mit wem umgibst du dich, respektive gibst du dich ab? Diese Frage ist, wie ich feststellte sehr relevant. Auch hier wieder der Hinweis, dass eine Selbstreflexion zu diesem Thema sehr nützlich sein kann. Mache dir ein Bild über dein Umfeld, in dem du dich bewegst und beurteile dann, ob das dem Umfeld entspricht, in dem du dich bewegen möchtest, dass dir dabei hilft, dort hinzukommen, wo du eigentlich sein möchtest. Überlege dir, ob vielleicht die eine oder andere Korrektur angebracht sein könnte.

Einige Umfelder sind gegeben. Familie zum Beispiel, diese kann man sich nicht aussuchen, man ist durch die eigene Geburt in diese automatisch ein Teil davon. Auch die berufliche Ausrichtung spielt eine massgebliche Rolle. Bin ich ein IT-Nerd, wird auch ein relevanter Anteil meiner Freunde aus solchen bestehen, da die Interessen gleich gelagert sind. Dies ist alles ok.

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