Ich habe Pendenzen immer als ein Teil meines Jobs angesehen und als gegeben hingenommen. Pendenzenliste, Ticketsystem halt. Soweit ok.

Nun ist es bei mir, und sicher vielen anderen Menschen so, dass es viele Dinge gibt, die einen interessieren oder noch gemacht werden sollten, neben den sonst schon anstehenden Arbeiten wie Haushalt etc. Da man gerade keine Zeit hat, landet das Buch, die Broschüre oder der Beitrag auf einem Stapel. Bei mir meist in Griffnähe auf dem Arbeitstisch. Daneben kommen dann noch die netten Features wie eine Klimaanlage, die man noch installieren sollte, eine Dashcam fürs Auto, die in Betrieb genommen werden will etc. Ich habe diese Dinge nie als eigentliche Pendenzen (nein schlimmer, unerledigte Pendenzen) angesehen, aber genau das sind sie!Unerledigte Pendenzen erzeugen unbewusst Druck und somit Stress. Der Haufen wird irgendwann so gross, dass er unüberwindbar scheint, und genau dann wird er zu einem ungesunden Problem, dass zu Unzufriedenheit, Druck und im schlimmsten Fall zu psychischen Problemen führen kann.Interessen haben und Dinge sammeln, die man mal in Ruhe anschauen möchte, ist keine schlechte Sache. Diese Dinge ständig im Blickfeld zu haben und daran erinnert zu werden hingegen schon.Für mich konnte ich das Thema lösen, indem ich die „Haufen“ aus dem Blickfeld schaffte, und mir immer nur wenn ich etwas Zeit habe, etwas davon hole und in Ruhe studiere. Ich konnte so Einiges an Ruhe in mein Leben bringen und fühle mich nicht ständig gedrängt von dem Gefühl, ich müsste doch noch…Vielleicht ist das auch für dich ein guter Weg, ein Teil des Stresses aus dem Leben zu nehmen. Probiere es aus!

Dieses Thema wird uns während ziemlich allen Themen dieses Blogs begleiten. Im Gegensatz zu der Meinung mancher Menschen, ist dies nicht ein einmaliger Prozess und dann erledigt. Es handelt sich hierbei vielmehr um eine iterative, sich wiederholende Handlung.

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